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II. Theil. irzster Brief.
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„Vergib es mir, mein lieber Bruder! Ich„kann nicht anders, wie gern ich auch wollte.„Meine Seele ist um und um betrübet und„ bedränget. O daß ich ruhen möchte zur Zeit„dieser Trübsale! Die ewige Liebe, in dem„süßen Namen JEsu eröffnet, wolle mich„Elende doch anblicken, und meinem dürren„und matten Grunde sich nahe zeigen; dann„werden alle finstere Anläufe und bittere Kräfte! „der Natur und Eigenheit wohl fallen müßen! „und kraftlos werden. Lieber Bruder! laß> „es dir zu Herzen gehen, und bethe zu GOtt,„daß er sich möge verherrlichen und groß ma-„chen in mir unwürdigen Kreatur; ich begeh-„re Ihn zu erkennen und zu bekennen, als«das Einige und höchste Gut, als das allein„liebenswürdigste Wesen, wovor sich mein„Ganzes billig beuget, durch ein kindliches„Ueberlaßen und Anbethen. Wenn ich nur„nicht sündigen möchte, sollte auch mein Jn-„neres und Aeußeres in Kreuz und Leiden sich«aufzehren, was ist an mir gelegen! Es ist„billig, daß ich, als ein Würmlein, zertre-ten und vernichtiget werde. Der liebe GL)tt„stärke mich, mit einem stillen und friedsamen„Muth, daß ich möge an Ihm kleben bleiben,„und alles los laßen, was er nimmt. Ich befehle„uns der treuen Liebe, und mich nochmals in„dein Andenken, lieber Bruder, und bleibe"Dein
unwürdiges Mitglied.
N. N.
Ant-