u. Theil. iroster Brief. z;z
Wd» Mn sollen wir ja, als Kinder, nicht viel anandere gedenken, vielweniger sie verurtheilen,!>ch Slch sondern nur fein unsere tägliche Lektion lernen.Mch Ich sehe es inzwischen so ein, daß die Eigen-mß liebe bei manchem auch gern ein Mpsticus seynW/W will, und einige daher leben wollen, ehe sisKW«« gestorben sind; andere hingegen wollenMhl sterben, ehe sie geleber haben, und sichEchi entblößen, e! e sie beklerder gewesen. 8a-MU«>pientl 8ar! (d. i. Genug für den Verständi-ilWH gen.) Gewiß! es ist nichts sicherer, einfäl-riMhD, liger, und, daß ich so rede, natürlicher, alsKiiW'l das wahre inwendige Leben. Weil es aber soL'ZB kindlich ist, so siehet die Vernunft darüber hin,irchO macht sich die seltsamste Ideen und Zweisiun-, kW gen darüber, welches auch nicht anders seynMÄ!l kann; denn sie wohnet in einem andern Lande.MW Man verstehet in Arabien kein Deutsch, undMkck in Deutschland kein Arabisch, es sey denn,iMM daß man sich eine geraume Zeit in dem Landeausgehalten hätte. Der innere Führer^ mußuns da hinein führen. Selig ist die Seele,die Ihn erkennet und glaubet!
aussprechlich nahe geworden, in dem Namen3Esu. Er ist uns inniger, als das Innigste inMs^uns. Erberühret, aus Gnaden, unfern GrundiljM niik seiner Liebe, wie der Magnet das Eisen.Daraus entstehet eine Abneigung von dem Ge-schaffenen, und eine Grundneigung, GOttiu suchen und zu finden, und ganz für Ihn^ ' iu wollen seyn, welche Grundneigung zart odee
GOtt ist uns, als ein GOtt der Liebe, un-
dürre