Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
350
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zzs Geistliche Briefe.

deiner besonder» Uebung des Gebeths, wie ^du dich gegen GOtt betragest, und welche ^ bWirkungen du von GOtt in deinem Ge-müth erführest, geschrieben haben; weildoch einmal auf die Aufopferung alles eige- Mncn Lebens, und auf die innige Gemein- k>!l>schaft mir GOtt, durch Glauben und Ge- Wberb, das ganze Christenrhum gegründet wer-den muß. sk>

Dem ist also, lieber Bruder! wie du schrei-best; du hättest sollen blind seyn in Sinnen ^und Vernunft; denn in denselben hat diealte Schlange ihr Spiel, und setzt uns ihren ^berrüglichen schwarzen Brill auf, daß einemalles schwarz vorkommt, was man in diesem ^oder jenem stehet. Traue doch derhalben nicht ^weiter diesem Verkläger der Brüder, (Offenb.

12, 9. und 10.) sondern laß ihn auch aufewig verworfen seyn aus dem Himmel dei- ^nes Herzens, damit es auch in dir heißen ^möge: Nun ist das Heil, und die Rraft, ^und das Reich, und die Macht unsers cGOttes geworden! Wie es an obge-dachrem Ort der Offenbar, sehr nachdenk-lieh zu lesen ist.

Gewißlich! der süße, sanfte, unschuldige, Tbaaussöhnende Geist JEsu kann unmöglich blei- Disben in einem Gemüth, wo auch nur dem Äe>scheinbarsten Argwohn, oder andern widri- !>afgen Kräften Raum gelaßen wird. Werde Ndenn doch, mit mir, immer mehr ein dum- hen