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II. Theil. ngter Brief.
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mes Herzenskind, das alle in kindlicherLiebe umfasset, und, anstatt sich zu beküm-meren , was andere machen, mchrs wissenwill, als JEsum, und sich, mit allen, inJE-sus Herz zu ersenken und zu verlieren. Liebedie selige Uebung des Gebeths. GOttesGegenwart ist eine Sonne der Gerechtigkeit;sie entdecket die subtilste Eigenheit: wer aber,als ein krankes Küchlein, nur unter ocn Flü-!geln dieser Gegenwart bleibet, der findet! daselbst auch alle Genesung. Malach. 4.j Laß dir deinen jetzigen Stand einen recht ge-- segneten Stand werden , und siehe dich an,als einen, der ganz GOtt angehöret, undberufen ist, durchs Sterben und Gebeeh,ein wahres Kind der Ewigkeit zu werben.Wage deine Eigenheit redlich dabei; laß sie! sterben, ohne daß du ihr einige Herzstar-kung zukommen läßesi; desto weiter und ge-meinsamer wird dein Geist mit GOtt wer-den , in dem unser einziges und ewiges Le-! den ist.
Ich muß wegen Schwachheit des Haupts^ und Mangel der Zeit schließen. Liebet euchohne Falsch, in dem HErrn. Es ist ;ur, daßeiner den andern also bald, und auf frischerTbar, um Vergebung bittet, wenn was dar-Mischen kommt; noch besser aber ist es, wenneiner dem andern nimmer was zu vergebenhat, sondern alles in Liebe nimmt, wasandere machen, und wenn man mit seinemeigenen Leben kein Mitleiden hat, wenn es
ja