II. Theil. irgter Brief. Z49
H darum das bloße Niedersinken in GOtt undsein Wohlgefallen wollen verdächtig machen.M-U Keineswegs! Bleibe dabei, so lange dir GOttFrieden und Segen dabei gibt. Weil aberbei der Arbeit, oder sonst, wann man vielZeit hat, das Gemüth nicht stäts so stillebleibet, sondern man in die Natur und Sin-ne kann zerstreuet werden; so habe nur solchesachte, ungezwungene Herzensthaten ange-rathen. Du mußt nicht so viel fürchtenk und zweifeln. Genug! daß du von allem'' begehrest auszugchen, und ganz für GOtLzu seyn. Er segne dich!
« liebreiche Ermahnung an einen Bruder, der ei-nen bösen Groll gegen jemand geheget.
ßW ^ Worte, so ist mir derselbe in so weit an-DtS» ^ genehm gewesen, weil du darin deinen bösen! Groll gegen N. gestehest. Nur hätte ge-dacht, du würdest mir auch ein Wort von
Dein
W Mülheim,
den z. Mart. 1797.
Mitpilger.
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M
Der n8te Brief.
deiner