Z48
Geistliche Briefe.
armer Kopf gar nicht mehr. Ich grüße ^
herzlich, und verliere mich mit dir in JEsu, ^
auf Zeit und Ewigkeit, der uns an- und Deinnehme aus Gnaden! Amen. M
d<! l>i
Mülheim, U
den 20. Febr. i7?7» W
»sch
lliki
Hs» sack!
Der iiyte Brief.
Daß man nicht fürchten noch zweiflen, sondern ßsksich ruhig GOtt überlaßen müße.
Geliebte Freundinn und Schwester! !
F>u darfst bei dem bloßen Niedersinken dei-—ncs Gemüths aus der Wirksamkeit in .die Stille und Willenlosheit, wovon duschreibest, keine Furcht haben. Bleibe nurdabei, und entsinke auch den zweifelmüthigenGedanken, und überlaß dich GOtt, so wiedu bist. Wenn ich auch gesagt habe, daß du ^bisweilen einige sachre, innige Glaubens- "
und Liebesrharen ausüben solltest, so ist dochdabei meine Meynung nicht, daß du dichmit großer Gewalt dazu zwingen, und deinGemüth beunruhigen sollest; es muß alles so ^ungezwungen, friedsam und kindlich gesche- ^hen: wird aber der Grund davon gestöret, G.so ist man stille. Vielweniger Hab' ich dir ^
darum ^