n. Theil. n6ter Brief. Z47
^lii, also aus Gnaden immer mehr erlöset und^ durchheiliget.
Du mußt immer mehr das Rindlein inH dir alles werden und wirken laßen. NimmUH an was dir gegeben wird, aber ohne dichsanzunehmen, und ohne etwas von dem Dei-nen dazu zu thun. Was dir nicht gegebenl<W wird, das begehre auch nicht. Sey zufrieden>»i>>NW mit allem und mit nichts. Sey mehr leidend>» -!!, als wirkend in deinem Inneren. Der kleineWim Meister will Meister seyn. Ich bitte dich,rede sparsam von dem inneren kindlichen We-iW, ge, und nur, wo GL)tt eine offene Thürki, kii zeiget, und dennoch mit Erlaubniß des Mei-MU sters. Dein Stand leidets zum Theil nochW« nicht, viel vvn solchen Wegen zu reden,W«, und dann kennest du auch die große Unfähig-em' keit der armen Seelen nicht genug. VieleMr- sind berufen, wenig auserwählt. Gehe ohneWiW Noch nicht viel aus. Nimm die Haushal-P.W tung wahr, so gut du es verstehest. Der HErrDH wird sorgen.
B B i Auf das, was man von mir gelästert, ant-
Mdi!> Worte nichts; es ist nicht der Mühe werth.DM-! Wenn ich mich vom Morgen bis zum AbendWßs rechtfertigte, so hüls es doch nichts. Wergiß einen Stein sucht, kann ihn leicht finden.W 4 Du darfst dichs auch nicht annehmen, oderMl mich rechtfertigen. Sage nur schlecht weg,sie seyen übel berichtet, ihm sey nicht also.Wollen sie es nicht glauben, so muß man" ,,!Ä ^ schweigen und für sie bethen. Nun kann meinI armer