Z46 Geistliche Briefe.
gibt, worin wahre und ewige Seligkeitliegt. D«
Ich werde getröstet, wann ich an deine ß»Seele gedenke, welches vor diesem gar nicht a» ^war. Sollte ich zu sterben kommen , so ver- Bsichere ich dich hiemit noch einmal vor allemal, Wdaß dein Weg richtig, und außer aller Ge- Bfahr sey. Es ist von GOtt, was in dir vor- Bgehet. Nur wirds sich immer mehr in den als»Grund senken, und die äußere Menschheit Alnicht mehr so anthun, als nur mitAbwechs- cklangen, damit das Kleinod nicht besudelt, g!»oder von Feinden angetastet werde. Die DSlnne sind gar zu grob für dieses zarte Gut; strisie stehen allerhand Feinden und Passionen choffen, wie du am Neujahrstag erfahren; im!>darum entziehet sich selbiges wieder in den k«!Grund, da es, wre bedeckt ist, vor aller Ge- sindfahr. (Schlage nach Pjam zi, 21. Ps. 27, H5. und das vorhergehende, rc. Joh. Arnd tunWahr. Christ, z. Buch am Ende des 6. Kap.) iujiDa hats GOtt in seiner Hand, und dahinmuß die Seele GOtt folgen ohne Folgen: das 1«ist, mehr leidender als rbuender Weise, Bsenkt sich das unschuldige Kindergemerk auch rü
hinein in den Grund der Einheit, und läßt chsich dem unnennbaren nahen Gut ganz. In Dder äußeren Menschheit leider manchmal die niiSeele, und wird dadurch vernichtiget, nimmt stsichs aber nicht an, sondern bleibt im Grunde Wdei GOtt, in einem andern Reich, und wird H
also