Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
319
Einzelbild herunterladen
 

Elia,

kmy

»tti-

wschi

K'

rch«-

Der io6ste Brief.

Daß die göttliche Vorsehung von außen, und seinGeist von innen die schönste Mittel zur Heili-gung sind.

In der Gnade unsers HErrn JEsuChristi herzlich geliebter Bruder!

N FVssen geliebte Schreiben vom 2sten Juni»W- an mich, und vom 28ten Septembr. n. L.

an Bruder N. gerichtet, sind, nebst den-M chern richtig angekommen. Ich habe nicht ehen-M Verschreiben können, als jetzt, und kann esHl auch noch kaum. Ich kann aber nicht sagen,daß eine eigentliche Schwindsucht habe; nur^ habe ich seit mehr als einem Jahr, mehrals sonst gewöhnlich, -Haupt- und Augen-> schmerzen und Entzündung, sammt einer gro-^ ßen Erschöpfung der Lebensgeister gehabt, soW daß öfters mepnte, ich hätte einen Schlagbekommen, ob gleich noch nicht neun und drei-^ ßig Jahr alt bin. Es wechselt zwar ab, so daßnoch die meiste Zeit herum gehe, und es ziem-W lich leidlich habe; doch darf ich bisweilen inetlichen Tagen nicht ein einziges Brieflein lesenoder schreiben, kann auch gar nicht lange beiMenschen seyn. Dann und wann bin ich« wieder ziemlich munter. GOtt sep gelobet,^ der mich noch mit seinem gütigen Wohlgefal-