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Der yyste Brief.
Anmuthigung zur Uebergabe an den HErrnIEsum.
Geliebter Freund!
begehret von mir ein Wort der Er-^ weckung von meiner Hand, das ihn etwa,unter göttlichem Segen, zu einer gründlichen,völligen und unverrückten Bekehrung undUebergabe seines Herzens an GOtt bewegenmöchte. Aber wie? Hat er dann auch nochSporne nöthig, die ihn antreiben sollen, sich,je eher je lieber, aus einem unbeschreiblich ge-säkrbchen und unendlich unglückseligen Zu-stande retten zu laßen, durch die Hand einessolchen GOttes, der nichts anders mit ihmvor hat, alsihnin keiner Liebesgemeinschaft,un-endlich herrlich, vergnügt und selig zu machen?Darum so weise ich ihn von mir auf IEsum.Kann JEsus für uns, und JEsus in unsihn nicht zur völligen Uebergabe und zur unver-rückten Treue bewegen; so kanns vielwenigerein armes Menschenkind.
Gebe er aufJEsum, aber nicht im Vor-überlaufen; wie er, der Sohn GOttes, inGethsemane schwitzet, und am Kreuz hangendausrüft: Mein GDtt, mein G(!)rr, wiehast du mich verlaßen! und glaube dabeiT? festig-