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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
291
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II. Theil. 96ster Brief.

liegt hauptsächlich darin, daß man nicht ge-nug drinnen bleibet, und sich ihrer freienRegirung nicht überläßet, auch andere nichtbloß dahin weiset. Wenn dieses so geschähe,so würde zwar auch Manchfaltigkeit genuggesehen werden, da der eine so, der andereanders würde geführet und gestaltet werdenin Christo JEsu, ein jeder nach seiner Art,Fähigkeit und Umständen, wie und wo ihndie Weisheit am Leibe Christi haben wollte;auch dergestalt, daß er mehr Nahrung undHarmonie mit diesem oder jenem Buch,Menschen rc. haben würde, als mit dem> anderen. Ja die Weisheit regiret es öftersso, daß manche, zu einer Zeit oder an einemOrt lebende, oder durch ein Werkzeug Er-weckte, in ihrer Liebe, Führung Characrer rc.eine besondere Harmonie und Verbindungzusammen bekommen vor anderen: aber sol-ches verursachet keine Parteilichkeit oderTrennung von anderen, sondern dienet nur zurOffenbarung und Verherrlichung der manch-falrigen Weisheit GOttes. Ach! daß mannur in solchen Schranken bliebe, so möchte dannauch bas geistliche Israel, wie es, in seinenStämmen und Familien, um die Bundes-lade gelagert liegt, einen anmuthigen Pro-hect geben. -

Mit den Lebensbeschreibungen werde ichwenigstens eine Weile pausiren müssen, wegenanhaltender Schwachheit, sonderlich desHaupts und der Augen. Fast wöchentlichT r be-