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Der yzste Brief. »»
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GOtt hat ein unaussprechliches Verlangen sich ^den Seelen mitzulheilen, und weiß wohl "'lMittel und Wege um sie arm und leer zumachen. NU
Liebe Schwester!
Dir
c>ch begehre dich herzlich zu grüßen im Na-menJEsu, und mich mit dir, und allenKindlichgesinneten daselbst, in diese so naheund offene GOttesfülle hinein zu senken,worin wir alles überflüßig finden, was unsfehlet. Wer der 'Aermste ist, wird das Mei-ste kriegen. Es schmerzet ja eine Mutter, wannsie volle Brüste hat, und die Kinder wollennicht begierig saugen. Es glaubts ja keineSeele ohne Eröffnung von Oben, welch einüberschwängliches, unbegreifliches Verlangendas ewige Gut har, sich armen Kindern mit-zutheilen; man würde vor der Zeit sterben,wenn man solches klar sehen sollte, und da-bei erblickte, wie die armen Gemüther balddurch Zlusgewandtheit sich zurück ziehen, balddurch andere Vorwürfe sich anfüllen, balddurch Unglauben sich verschließen. Die Eigen-liebe zwar sollte wohl zugreifen, aber das istnicht das unschuldige Kindermündchen; dieLiebe entziehet sich der Eigenheit und dem
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