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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
285
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28?

II. Theil. 94stcr Brief.

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grüße und umfasse dich im Geiste, sammtallen und jeden daselbst, welche gern wollenKinder werden; ich nenne darum keine mitNamen, damit keine zu nennen vergessenmöge; sonst kommen sie mir öfters und beson-ders ins Gemürh, da ich mich mit ihnenerquicke, und das Liebesmahl im Geiste mithalte. Die N. wolle der HErr segnen, undGnade geben, daß sie ihre tägliche Lectionenimmer besser aufsagen lerne l Bei allen Mar-thas Geschafften von Außen, werde sie einerechte Maria im Geiste, die sich halte alszu den Füßen JEsu, und höre seiner Redezu; alle Manchfairigkeir muß immer mehrin dieses Eine zusammen fließen. JEstisredet zu uns, durch die Zucht und Anlockungder Gnade in unfern Herzen; er redet aberauch zu uns durch seine göttliche Vorsehungin allen Dingen, die uns, den Tag durch, zuthun oder zu leiden Vorkommen. Und allediese Reden JEsu zielen nur auf dieß E'ue,nämlich, dass wir in allen Dingen uns selbstgründlich absterben, damit wir dadurch iusein göttliches Leben und in seine innige Ge-meinschaft versetzet werden, worin allein ewi-ges Leben zu finden ist. Daß der HErr derN., und uns mit einander, solches wesentlichzu erfahren gebe, wünschet von Herzen

Dein

Mülkeim, verbundener Bruder,den 27. Jan. 1736.

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