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284 Geistliche Briefe.
gerne mit dir aufpacken, und dein Rnecheseyn wsllrs - Hab' ich nicht im scherz geschrie-ben , sondern, theiis meine aufrichtige Ge-neigtheit zu bezeugen, dir gerne deine Last,nach meiner Schuldigkeit, tragen zu helfen;thells auch, zu zeigen, daß wir in GOttesWillen zu allem Werk bereit seyn maßen;nur daß wir alles als treue Rnechre , undnicht als Herren und Eigenthümer behand-le,,. Sonst bin ich so albern nicht, daß ichsollte gemeynt haben, als wenn du auf michgezielet hättest, da du von emem treuen Knechtgeschrieben; Bruder N. hat das unrecht ver-standen. Mir siel nur ein, ob du auch anBruder N. gedacht hättest, da du von einemtreuen Knecht schriebest, und das sagte ichihm einfältig, ohne weiter daran zu gedenken.Deine brüderliche Anbietung, bei dir zu kom-men wohnen, nebm ich auch als ein Zeugnißdeiner aufrichtigen Liebe an, welche ich jeder-zeit mrt eben so aufrichtiger Gegenliebe zubeantworten hoffe; sonst hält mich göttlicherWille an diesen Ort noch gebunden; auchwirds für die zwei ä drei Tage, die ich nochzu leben habe, wohl nicht der Mühe werthseyn, an Veränderungen zu gedenken. GOttwird uns das Vergnügen gönnen, daß wirhier und in Ewigkeit beisammen wohnen, imHerzen Jesu. Amen.
Ich muß schließen, lieber Bruder! weilmein Haupt schon nicht mehr kann, da einigeTage wieder was schwächer gewesen. Ich
grüße
tzm
dich
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