Print 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Place and Date of Creation
Page
239
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
 

II. Theil. 79ster Brief. 2Z9

Benitz, man sich verrücken von dem stillen, innigen> er kan», Anhängen an GOlt, von dem Wandel inZfeiniz G^)tt, von dem Regard aufGOtt! Man^ ist nicht genugsam daheim; man gebet m sich^ Äi- selbst zu Werk; man beäuget sich selbst, ohnestAug;' daß mavs öfters weiß. Ich bin bestürzt dar-Glna; über, wann ich ansehe, wie so selten unsereDinge lauter durch die Gnade geschehen.».U« Der HErr drücke uns immer tiefer ein dieim. N hohe Nothwendigkeit des genauen Bei- undch W Jnnebleibens in ihm! Amen.

MK-

zlß,^ Mülheim,

den 12. May i7Zs.

Ärakr,

ÜchkSÄ-

Der 7yste Brief.

Hx»

Her, und

Aufmunterungsschrciben an die fämmtliche Freun-de in E> zum muntern Fortgang auf demgeistlichen Pilgerwege.

Geliebter Freund und Bruder, wie auchmeine übrige, nach dem hohen Berufder Gnade herzlich-geliebte Mitpil-ger in E.

F>a ihr euch so viel an mir gelegen seynlaßet, daß ihr auf ein Gerücht meinerabnehmenden Leibeskräfte, durch die Ueber-kunft der sieben Brüder, und sonsten mir eure