Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
237
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H. Theit. 78ster Brief.

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fiuß fielen, ob ich gleich nur sieben und dreißigund ein halbes Jahr alt bin. Jetzt haueetliche Tage einen Schnupfen und Brusi-beschwerde gehabt, wodurch mein Haupt ineine solche Entzündung und Schwachheit ge-setzt wird, daß ich kaum ein Brieftem schrei-ben kann, obs gleich wieder bessert.

Ich weiß nicht, was der HErr mit mirvor hat. Er gebe Gnade, daß wir unsereSeele stats in unfern Händen tragen, unddie Segel frei enge zusammen gezogen werden,damit wir nicht an - sondern gerade einlaufen,in den Hafen der vollkommenen GOttesruhe.Wann ich in die Ewigkeit eingehe, so geheich hinein als ein armer Unwürdiger, der, aufeine mehr als gemeine Weise, aus Barmher-zigkeit angenommen zu werden vertrauet, jagänzlich vertrauet. Inzwischen danke ich demHErrn, daß er mich so lange leben laßen, daßich ihn erkannt habe, auf eine gewisse undinnige Weise; solches darf ich, aller meinerElenden ungeachtet, nimmermehr läugnen,zum Ruhm der freien Gnade GOttes. Ichwünsche mir eine Ewigkeit, GOtt dafür zuverherrlichen. Ach! welch ein Gut ist es,(alle Empfindungen, Lichter und andere Gna-dengaben beiseit gesetzet) nur allein zu wissen:daß GOtt ist derjenige, der Er ist! Ja, esist das ewige Leben, Sen GOtt zu erkennen.

Die Begierde der Menschen, vieles zuWissen, wäre es auch im Geistlichen, ist ein

krafti-