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Der 78ste Brief.
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Welck ein großes Glück und Gut es sey, zu er-kennen und zu wissen, daß GVtt ist derEr ist.
In der Gnade JEsu geliebter Bruder!
<^hne Zweifel wird der liebe Bruder sich^ wundern, warum ich in so langer Zeit nichtan ihn geschrieben, und seine, doch auch et-was spät, erhaltene Briefe nicht eber beant-wortet habe. Ich versichere nur einfältig, daßcs nicht aus Mangel der Liebe unterblieben ist.Der letzte meiner fünf Brüder, und der Ein-zige , der mit mir im Guten harmonirte, istseither an einer Zehrung gestorben, und habendessen langwierige Krankheit, Sterben, unddarauf folgende Umstände, mir manche Stun-de hingenommen; anderer Geschäffte im Dienstdes Nächsten zu gefchweigen. Selbst bin ichauch immer kränklich gewesen, und habe etlicheMal dieses Frühjahr solche plötzliche Zusam-menziehungen und Schwachheiten im Hauptgehabt, daß die Buchstaben auf dem Papiernicht recht sehen oder setzen konnte, und dahermeine Arbeit im Schreiben möglichst mäßigen,und theils gar liegen laßen mußte; da meineund anderer Gedanken gar auf einen Schlag-fluß
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