2c>8 Geistliche Briefe.
da sie inzwischen vor Verdruß fast zum Nar- Elren wurde. N"'
Siehe, lieber Bruder! so gehts in uns,und so gehts auch außer uns. Kluge und ^ DIgroße Leute, Gern-Philosophen und Ver-nünjrler schicken sich zum unansehnlichen JEsu W >und seinem armen Leben nicht, so lang sie ^r'Esolche bleiben: es muß ein gewaltiger Wind Wirkommen, der ihr Gebäude übern Haufen .»„Uwirft; da werden sie schon mit herbei krie- achen. Man muß sie der Erbarmung GOt-tes empfehlen, sich nicht zu viel mit ihnenin ihr Element einlaßen, und sich auch janicht so sehr darüber beunruhigen oder der-stören laßen, wie ich merke, daß es zumTheil bei dir geschieht.
Mich dünkt, lieber Bruder, du sichest Mizu viel auf dergleichen Dinge und Reden ««ichherum. Befiehl die Personen und die ganzeSache dem lieben GOtt, und halte dichbei dem, der dich gerufen hat in deinem «hl«Grunde. Das Zeugniß der Gnade im Her- Ws
zen und Gewissen ist die beßte Schutzschrift chknusder Wahrheit, und wer dabei bleibet, wird «Wdurch keinerlei Jrrthum verführet werden.
Die Gründe aller solcher Leute sind ein leich- iliSmter Sand, und zielen alle dahin, daß dieNatur ihr Leben behalten soll. Dawider zeu- B, jget nun gewaltig die züchtigende, zurechtwei- «Asende Gnade im Herzen, wobei wir uns Wchihalten. Zu dem Ende, lieber Bruder! rathe Zch ,
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