n. Theil. 7lster Brief.
229
in iin-,l"ge AdH V-r-kAli
irsti kiVHW
ckl w
Kli>!»die W>«
,M
ireidl^
ein
, daß dießiderff
! M «>>
ich an ein einfältiges, eingezogenes Leben,Wahrnehmung der Gnadenregungen imHerzen, auch öftere, kindliche SammlungI des Gemürhs zu GOrc, in der Einsamkeit;> ich sage kindlich, weil alles gezwungene,jsiörrige, auch eigen-wirksame Wesen dabei, schädlich ist. Liebe und Aufrichtigkeit mußbei der Sammlung das Ruder fübren; und!st> kann man, ohne Störung, ausleiben allewider Willen einsallenbe Gedanken und Phan-i tasten, aus welchem Leiden lauter Heil ge-boren wird.
! Daß eure äußere Versammlung daselbst, manchem nicht gefallen werde, kann ich leichterachten; hoffe nichts desto weniger, sie werde, manchem anderen so viel nützlicher seyn. Daßdie äußeren Dinge und Mirrel nur Bilder,
! und nicht das Wesen selbst sind, das wissenwir auch wohl. Wer weiß aber, ob dieje-nigen, die alles gleich ohne Bilder haben wol-len , nicht mir andern Bildern spielen, diewohl weniger Wesen haben? GOtl ist selbstbildlich geworden, um uns geistlich zu ma-chen; ja er ist ein Kind geworben, damit eruns von aller Höhe herunter ziehen möchte;darum laßet uns, mein lieber Bruder, nurbei dem einsaitigen Sinne JEfu aushalten,und, dem inneren Zug der ewigen Liebe fol-gend , immer mehr rechte Herzenskinder zuwerden trachten; wozu deine schwächlicheLeibesbeschaffenheit dir, mit mir, so viel mehrAnlaß geben muß. Ich wünsche, daßErst. L». 11. Th. Q GOttes