II. Theil. 7 ister Brief. 20?
Es hat mich sonderlich erfreuet, daß da-selbst noch immer einige durch den Zug derMG Gnade herbei kommen. Wer GOtt einwenig kennet, kann nicht anders als es jeder-W a»! mann von Herzen gönnen, daß er die Selig-'H ü keit der Gemeinschaft GOttes mit theilhaf-Akch. fjg werden möge. Der HErr befeuchte undA O erhalte, was gepflanzet wird!
>«>l. Th Was du vom Gegenstand, von denWidersprüchen, und von der Abirrung derVernunftschristen schreibest, wunderr michgar nicht. Ich habe einen bösen Nachbarngekannt, (ich will sagen meine eigene spötti-sche, listige Vernunft) welche mit jenen ausUM einem Lande her ist, und auch einerlei Spra-che mit ihnen führet; so lang es so nach derWelt Form und Mode mit ging, warenwir gute Freunde; ich konnte Schlösser in die. Luft bauen, so hoch ich wollte: aber wie ichs. mit dem armen verachteten JEsu von Na-zareth näher bekannt wurde, und nach seinemWp> Rath, Natur und eigenes Leben rechtschaf-fen antastete, da zerfiel es gar mit der Ver-Mtk nunft; sie hatte tausenderlei Scheinbares ein-zuwenden; JEsus aber wollte nicht, daß ichmit ihr disputiren sollte; ja ich sollte ihr garnicht zuhören, sondern mich nur, wie ein1 i>M einfältiges Kind, zu ihm eingekehrt halten,jkvW ohne michs anzunehmen; da hat sie zwar»iE» nun weiter nicht viel anfangen können, alsB" nur, daß sie mir etwa einen kranken Kopfmachte: mein Gemüth aber blieb in Ruhe,A l da