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Geistliche Briefe. !
wollen und umfassen, wie die süße Engelim Himmel, zum Lustspiel GOttes, Amen!
Mülheim,den zi. Aug. i7Z4»
Der 7oste Brief.
Regeln, wie man sich bei der Arbeit, Absonde-rung zum Gebeth, und äußerer Sörglichkeitzu verhalten.
In der Gnade des HErrn geliebterFreund und Bruder!
F>ein Jüngstes, vom zisten August, habe^ richtig erhalten, und sende dem zufolgehiebei das Manuskript.-Daß die Ge-
danken bisweilen nicht so präsent bei derArbeit sind, kann aus mehr als einerlei Ur-sache Herkommen; du mußt deswegen dieArbeit nicht unterlaßen, sondern sie thun alseinen GOttesdienst, dich so wohl in derTrägheit, als in der Triftigkeit, wie auchin der Unbeständigkeit überwindend demHErrn zu lieb.
Die -Ordnung, welche in der Arbeit, in ^der Absonderung rc. angerathen habe, darf 'und muß so gesetzlich nicht seyn, daß du eineSünde draus machen wolltest, wann diese
-Ordnung