II. Theil. 64ster Brief. 189
!ttz daß man euch umständlicher und deutlicherM» von diesem seligen Geheimnis der Leiden m^ Christo schreiben kann. Wir wollen noch»aj, einst zum Preis göttlicher Gnade frei herausU davon sprechen, wann wir alle beide noch,j^' was leben. Genug ists, daß ich euch ver-« sichere, daß eure jetzige Leiben dahin zielen,M nach GOrres Absicht. Darum so schicket^ euch doch so viel möglich darein, undsepd,Ei nach eurem innersten Willen, zufrieden mitE eurem Leiden. Glaubet, daß GOtt gut ist,und überlaßet euch unbedingt, und mir ge-il chr schlossenen Augen, seiner Führung über euch,M nach Leib, Seel und Geist. Leget eure See-^ lensorge ganz in, GOttes Hand, ohne zuwollen sehen, wo es hinaus will. Werfet^ euch nur bloß und blind dahinein; Er wirdeuch aufnehmen und in Ewigkeit nicht fal-d len laßen.
M Siehe, liebe Freundinn, ich wollte, nurzur Befestigung meines vorigen, ein Paarch Zeilen schreiben, und euch zu erkennen geben,^ daß euer Brief wohl übergekommen, und istdoch so viel geworden. Nehmt es zu eurerStärkung an, als von der Hand des HErrn,O der es selber an euer Herz begleiten und be-" ^ kräftigen wolle! Send nur getrost in feinemNamen, er wird euch nicht versäumen. WisiiM stt, daß ich eurer nimmer vergesse vor demHErrn. Vereiniget eure Seufzer mit meinench schwachen doch aufrichtigen Seufzern, sollteL «s auch ohne Worte geschehen. Ja IEsus wird..d unser