Der 62ste Brief.
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GOtt allein wirket alles Gute im Inwendigen«
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Lieber Bruder! sW
^ey versichert, daß ich deiner und deines M^ Zustandes nicht vergesse. Zwar ist aufmein Gebeth wenig ja nichts zu achten, wegen ^meiner Unwürdigkeit: da ich aber meine Marme Fürbitte mit des Heilandes seiner ver- Meinige, der ohne dem so geneigt ist, zu liebenund wohl zu rhun; so glaube ich doch nicht,daß es vergeblich seyn werde.
Gelobet sep diese ewigliebende Liebe, die > ^
auch dich so gütig trüget auf deiner Reise! Es !muß ihm ja allein zugeschrieben werden, wanns ^ein wenig gut geher: denn, außer daß keineSeele sich in die geringste innere gute Fassungsetzen, und nicht Einen guten Eindruck Hervor-bringen kann, auch mit ihrem beßten Willenund Vermögen, sondern das geringste Maßder Übergebung oder Anklebung an GOtt,eine bloße und sonderbare Gnadenwirkunggöttlicher Hand ist; so ist es dabeneben dir,lieber Bruder! in deiner Natur gar nichteigen, recht abgeschieden, aufgerichtet und inkindlicher Ueberlaßung zu wandlen, und der-halben so viel mehr als eine übernatürliche
Mr-