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Geistliche Briefe.
kann mich mit wenig Worten jetzt nicht vor-sichtig genug darin ausdrücken, deßwegenkann mans noch sicherer und einfältiger, undzwar meist in allen Ständen auch also prüfen.
Man hält sich ein wenig innig und ruhigvor GOtteö Angesicht; rhut dann einen sanf-ten und ganz unverstellten Blick auf den sonahen GOtt, um demselben sehen zu laßen,ob noch was außer uns, oder in uns, nichtübergeben seyn möchte, mit Bezeugung unse-rer herzlichen Willigkeit, alles ihm zu über-laßen. — In dieser einfältigen Darstellungim Lichte der Wahrheit, bleibet man, ohne eige-nes Forschen und Scrupuliren, unverwandtstehen, so lang GOtt Gnade gibt, sich dlk.sanft und ruhig abneigend von allenwiderwärtigen Bewegungen; da dann dieSeele immer mehr in em lauteres GOttmey-nen eingeführet wird, und also auch in dievöllige Ergebung.
Die äußere Strengigkeiten sind gut, soviel sie dem Inneren beförderlich sind, dienöthigste ist die aufrichtige Abgespehntbeitunsers Geistes von allem, was GOtt nichtist; wozu das Wenige und das Schlechtein allem Aeußeren sehr behülflich sepn kann,und mehr als man denkt.
Deine Neigung zur äußeren Stille undAbgeschiedenheit, ist gegenwärtig gewiß vonder Gnade, woran ich so viel weniger zweifle,weil ein Zug und Neigung zur inneren Stilledabei ist. Ich wollte mir nach Erfoderung meines
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