Geistliche Briefe.
GOttes willen nicht thäten) sich im Augen-blick von allen Vermittlungen zwischen GOltund unserer Seele abwenden, und mitgeschlossenen Augen, ganz und auf ewig, bloßdem HErrn ergeben.
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Warum ich dieses schreibe, weiß ich ebennicht, es müßte dann sepn, daß ich dadurchsowohl dich, als auch mich selbst, auf dieseReflexion bringen wollte: daß, wenn armeselbstgebrechliche Menschen, die kaum daskleinste Fünklein des göttlichen Lichts und dergöttlichen Liebe theilhastig geworden, dieSchönheit und Kostbarkeit des innigen Chri-sienlebens also einsehen, und so sehnlich unsereTreue und Heiligung verlangen; wie vielherrlicher und wichtiger unser Beruf und Er-wählung nicht in den Augen des allwissendenGOttes seyn müße; und wie so mütterlichnicht diese ewige Liebe verlangen und wartenmäße, uns verstrickte und zerstreute Kinderwieder zu suchen und zu sammeln, in seinenseligen Schooß! Laßet uns ihm dann diesesPlaisir thun, und uns selbst verlaßen, da-mit er uns ganz haben und beseligen könneewiglich!
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Ach HErr! wenn wir dich kenneren,wie wir sollten, welche Bewegursachewürde unser Herz mehr rühren und andrin-gen zur innigsten Heiligung, als wann wirhören, daß du es gerne lhärrest, und wirdie se Seligkeit zur Frucht und Belohnung
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