rgo Geistliche Briefe.
Begehre nichts, forsche nichts, fürchtenichts. Werde wie ein dummes und willen-loses Kind, folgend nur dem lieben Unbe-kannren in aller Stille. Seine Fußstapfensind Reinigkeit, Einfalt und sanftes Wohl-fepn. Ach! du Geheimer, den ich nichczu nennen weiß, zeuch uns nach dir, indem Geruch deiner Salbe, aus uns selbstund aller Rrearur, uns mir dir, in keuscherLiebe, auf ewig zu verbinden! Amen.Gedenke auch meiner vor GOtt, der ich fürgewiß erfahre und weiß, daß ich blind undarm, dennoch auch durch die Gnade bin
Dein
Mülheim, aufrichtig gesinnter
den — Dec. 1720. Mitpilger.
...".' —»- ——7 .
Der 4zste Brief.
Don dem Nutzen der inneren Abgeschiedenheit.
Geliebter Bruder!
^>ein Angenehmes Hab'ich erhalten. Seyver-^ sichert, daß ich deiner, in meiner Schwach-heit, nicht vergesse. Und ob ich gleich so vollerElenden bin, so Unterläße ich doch nicht, meinherzliches Verlangen nach deinem Fortgange
dem