Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
117
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II. Theil. choster Brief. 117

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G nicht sündigen. -äErr! ich will dennochöült« die Deine bleiben. Ich überlaste dirmeine Seele auf Zeit und Ewigkeit. Es«mag gehen, wie es will, laß mich nur^ dich lieben und verherrlichen ! Und wennG ihr schon meynet, gesündiget zu haben, oderauch wirklich gefehlet habt, so saget nurM immer dasselbige.

M , Die Verdrießlichkeit, Ungeduld, Bitter-^ z. keit und Zorn, so sich sonderlich in euchA reget, wundert mich nicht. Vorhin, da die^Führung der Gnade über euch so lieblichMund leicht war, da bekam die Natur undk»^ie Sinnlichkeit bisweilen (daß ich soMwde) noch ein Bischen mit: in diesem Wegaber ist ihnen alle Nahrung von Außen und^ Innen entzogen; die Natur und Sinne kön-^ nen sich in diese gänzliche Beraubung unmög-^lich ergeben; sie sollen sterben, und wollen doch. nicht; sie wissen oft nicht, was sie vor Ver-. druß machen sollen; sie sollten wohl murren7^ wider sich selbst, wider jedermann, ja bis-V, weilen gar wider die heilige Wege GOt--Utes, eben wie ein Hund, der mit einemStein geworfen wird, und in denselben zu-Vrück beißet. Fühlet ihr dieses, oder der-^ gleichen etwas, in euch, liebe Schwester, soUsenet die Natur eben als ein solch böses Thier1",an, und saget bei euch selbst: Laß sie ver-E gehen, di<e Boshafte, mie aller ihrerik^wurh. was gehrs mich an? SträubeX^dlch, so lang du willst, du widerspenstigeE H z Nacur,