Der zzste Brief.
IEfum in allem nur anzusehen, macht allein fr!h»lich, ruhig und heilig.
N. N.
Wsl
F>er HErr sei) gelobet für die väterliche^ Züchtigung, womit er euch und die an-dere Kinder bei euch besuchet hat; und auchdafür, daß sichs bei euch, bei der l. Schwe-ster N. und N. wieder zur Besserung ansehenlaßet; wovon die Continuation nach GOttesWillen verhoffe, und die Frucht der friedsa-men Gerechtigkeit herzlich anwünsche.
Eure Gemüthsbeschaffenheit bei diesenUmständen ersehe auch aus beiden Schreiben.Es gehet uns wie Peers: wann wir IEfumansehen, dann können wir über die Wellengehen, und sind muthig; sehen wir aber unsselbst und die Wellen an, dann sinken wir.Wir mäßen heilig seyn, es ist wahr; unddas wollen wir auch: aber das Ansehen unsererselbst macht uns nicht heilig, sondern dasruhige liebevolle Ansehen IEsir mit Verges-sung unserer selbst, und des Geschaffenen.
In dieser Welt hat man, vom Morgenbis zum Abend, von allen Seiten fast nichtsals traurige und verdrießliche Vorwürfe,
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