Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
89
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n. Theil. Z 2 ster Brief. 8-

^ thaten die Andacht erneuren, damit man nicht. N träg noch unlustig werde. Einige Bewegung^ und äußeres Geschäffte ist bisweilen gut. DasWerk ist es nicht, so den Schaden bringt; so,5 lang nur das Werk in der Hand und im^) äußeren Menschen, euer Herz aber bei GOtt^ drinnen bleibet: aber, wenn das Werk durch. zu starke Annehmlichkeit hinein dringet, undW das Herz mit zu viel Andacht und Leben hin-aus aufs Werk gehet, dann gehets durch ein-,« ander. Befehlet euch dem HErrn an, wannihr zum Werk gehet; nehmet ihn gleichsammit zum Werk, und der Umgang mit ihm sepM euer geheimer Drost beim Werk; dann wirdSch alles ein GOttesdimst.

>i>r M Weil ich durch Besuch verhindert werde,m. b so muß ich abbrefen. Seit fünf oder sechsM Wochen bin vielfältig mit Flüssen, FieberchenKM! und Kopfschmerzen so beschweret, daß kaumM einige Zeilen zu schreiben im Stande bin.irick Drei- oder viermal Hab ich Tage gehabt, daßM ich dachte, die Natur müßte unter der großenst, kr Hauptkränkung gar erliegen; heute gehtsy tak GOtt Lob noch an.

U Nein! ich vergesse euerer nicht, meine liebeov rk Schwester, euer Zustand ist mir wichtig, undMi, ich bin öfters bei euch.

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