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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
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Geistliche Briefe.

auch herzlich von mir euren werthen Mann,und auch unbekannt euren Bruder. Weisetdoch, um GOtkes willen, diesen letzteren zumlieben Heiland, und nicht mir so vieler Trif-tigkeit zu mir! Es mißfällt mir aufs höch-ste, was ihr meinetwegen an ihn geschriebenhabt, wie gut eure Intention auch sepnmag.Man muß von einem elenden Menschen nichtsolche Expressionen gebrauchen, und wennich etwas bei euch gelte, dann verbiete icheuch hiedurch, als vor GL>rr, derglei-chen nie wieder zu thun. Ich bin em be-gnadigter armer Sünder , das ist Ehregenug; sonst will ich gerne seine Seele demHErrn in meinem gebrechlichen Gebeth mitaufopferen.

Alle hiesige Kinder und Mitberufene grü-ßen euch und die Dortigen allesammt gar herz-lich. Schließlich grüße ich euch, vielgeliebteSchwester, gar herzlich, und wünsche, daßder liebste Heiland in der Kraft seines Na-mens meinen Gruß und Segenswunsch aneuer Herz bringe; durch seine Gnade bleibe ich.

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