II. Theil. -r-ster Brief. 8r
^ einnehmen, und alles, was sich noch widerihn empöret, zum Schemel seiner Füße lege.
W Gebet aber, liebe Schwester! dem HErrnÄril nicht nur freie Hand in seiner inneren Leitung,,iiG euch zu können formiren nach seinem Herzen,wie ein Töpfer seinen eigenen Thon; sonderngebet ihm auch uneingeschränkte VollmachtWg, über euch, in Ansehung aller äußeren Bege-s hi» benheiten und Schickungen seiner Vorsehung,iW. daß er mit euch, als mit einer Sache, dieihm angehöret, machen könne, was ihm nurbeliebet. Ihr werdet eure Ruhe und Ver-M gnügen nicht finden in der Erfüllung euresn ^ Willens, sondern in der Erfüllung des wil-lens GÖrres, der in allen Dingen ist,worin ihr selbst nicht sündiget. Fürwahr, inden kleinsten Dingen ist öfters der größte. Segen. Auf keinem Dinge sollen wir steif«sk bestehen, als nur darauf, daß wir wollen^ GOttes seyn, und ihn vergnügen in allem,nn W IEsus selbst wird uns in seine Wahrheit ein-M führen, und euch mit mir zu einem wahrenMG Herzenskinde machen, welches mich mehrechus vergnügen wird, als ich ausdrücken kann.
Es sey dieses mit geschrieben für eure Reise-Mi gefährten, denen ich auch den Segen GOt-Wk tes inniglich zuwünsche. Ich danke auchdem HErrn, daß wir uns noch einmal ge-sehen haben; es sey zum bleibenden Segen!Mik Grüßet diese, wie alle liebe Mitgefährten, inN. allesammt, nach Gelegenheit. GrüßetkK Erst.B.H.TH. F auch