Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
83
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ü-i Der zofte Brief.

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Aufmunterung an eine kranke Person, ihr Kreuzmit Liebe, sich selbst aber in friedsamer De-muth zu tragen.

«W N. N.

i Dj dem an, daß ich die Nachricht vonß^ eurer Krankheit gehabt habe, bin ich viel-Aeltt fältig mit meinem Geist und Herzen bei euch,M da ichs mit dem Körper nicht gekonnt habe.

Ich nehme in Wahrheit Theil an eurem Zu-, stände. Ich opfere euch dem HErrn auf mit^ Angelegenheit; demjenigen, sage ich, opfereich euch auf, der ein HErr über unsereM S^le, Herz und Leib, und auch ein HErrW'> über die Krankheit, (Luc. 7, 7. Und 8.)'E ja ein HErr über Leben und Tod ist. Dar-WW um können wir ja ruhig seyn in allem, wasM uns überkommt, weil uns alles von des Freun-des Hand überkommt; von der gütigen, wei-sen und mächtigen Hand, die nur unser wah-res und ewiges Wohlsepn beäuget. Röm.8, 28.

Ueberlaßt euch dann nur kindlich und ohneFurcht, dieser göttlichen Hand, meine liebeSchwester, nnd waget euch dabei. Es freuesich euer Inwendiges, daß ihr einem so gu-; Fr tm