II. Theil. ryter Brief. 5r
^ unserer Untreue und Abweichung hernach nuri alles liegen laßen, und gar keinen guten, Vorsätzen und Resolutionen mehr Platz geben,^ unter dem scheinbaren Vorwände, wir wür-dens doch nicht halten können. Das Nichc-" « Rönnen ist in uns, das Rönnen aber inGOtt zu finden, zu welchem uns unserreicht- Rönnen Hintreiben und bringen soll.
Aller gute Sinn, Vorsatz, Begierde, oderMK Gedanken sind nicht unsere eigene Geburten,tekich sondern (vOrres Wirkung in uns, die wir»l ja nicht unterdrücken, oder entweichen, son--hchü dern mit Respect annehmen und dabei drin-ch gck nen bleiben sollen. Wir müßen auch nichtWk denken, als wenn GOtt das Gute nur zui Ach einer gewissen Zeit in uns wirke, gingeaber dann von uns weg, und ließe unsAm, hernach sitzen, daß wir nun sollten sortfah-v nD ren. Keineswegs! In eben dem Augenblick,kM. da wir einen guten Sinn, Begierde odersuM Vorsatz in uns finden, und so lange wir, Ol. solches in uns finden, da ist der HErr un-ZchB ser GDrr inwendig nahe , wirket und er-h m gx hält dasselbe in uns, als die wahre Wurzel§ «u hr: alles Guten. Er wirket in uns das Gutewollen, und will auch herzlich gern in uns. ^ wirken das Gute vollbringen ; aber nachseinem Wohlgefallen, und nicht nach UN-^ serem Kopf. Phil. 2, iz. Wir sollen nurbei aller Treue fein drinnen bleiben bei''-KGOtt, seinen Wirkungen Raum geben,und siäts neue Kräfte erwarten, indem wir
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