46 Geistliche Briefe.
Suchet die Arznei dagegen nicht in eigenenAnstrengungen, sondern in der ruhigen Ein-sinkung in IEsum, und in einer vertrau-lichen Ueberlaßung in seine Hände. O wieso schön wird Er euch nach seinem Sinn for-miren, wann ihr euch so ungeformt und kind-lich in seine Vollmacht fallen lastet! Er selbstwird alle Vollkommenheit und Treue in euchwirken —
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Getrost, liebe Schwester, bedienet euchsolcher Gelegenheit mit Freuden! Ihr seydnicht für die Welt, sondern für GOtt undfür die Ewigkeit berufen. GOtt liebet euch,und hat viele Barmherzigkeiten an euch be-wiesen. O wie grost ist seine Langmuth,uns tausendmal wieder zu sich zu sammlen!Liebet dann diesen GOtt wieder, und sehetnicht so viel auf euch selbst. — Das HerzJEsu sey unser Sammelplatz. In Ihmverbleibe durch Gnade.
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Der r8te Brief.
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Wie man das sinnliche Leben verlaugnen,dem Zug der Gnade folgen müße.
N. N.
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^s wundert mich gar nicht, geliebte Schwe- M^ ster, dast es so gehet, wie sie schreibet: W,
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