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Geistliche Briefe.
ftyn wollen, dabei aber gerne so viel Liebe zuGOtt haben, als die Vollkommenste. Klein-müthigkeit taugt zwar nicht; aber das süßeRlemseyn ist der nächste Weg zu den höchstenStänden der Vereinigung mit GOtt.
Was uns derHErr gibt, oder nicht gibt,wir mäßen allezeit recht wohl vergnügt mitihm seyn, und uns in nichts anders eindrin-gen; doch uns auch in keiner Beschäfftigungoder Uebung fest setzen, sondern allein inGOtt. Licht oder Dunkelheit, Geschmackoder Dürre, alles muß uns gut seyn, wannsder HErr gibt. Wir selbst müßen uns nichtbekleiden noch entblößen. Ihm und seinenWirkungen überlaßen wir uns im Gegen-wärtigen, ohne so viel auf Hoch und Niedrigzu refieckiren. Ach! wir haben nichts zu thun,als unfern GOtt zu vergnügen, oder bessergesagt, mit ihm vergnügt seyn, der da ist,der Er ist. Ihm, unserm theuresten Im-manuel, opfere ich euch; von Herzen auf, wirauch euren lieben Mann. ^
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