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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
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Geistliche Briefe

und voil allem dem erlöset zu werden, waswir zu verläugnen angewiesen werden.

Mein, was wir verläugnen, ist darumnoch nicht getödrer. Dieses Letztere ist mehrdas Werk GOttes, als das Unsere. Ichverläugne eine Sache, mit der ich nichts mehrzu thun haben will; die ich nicht mehr für dieMeinige erkenne; von welcher ich mein Herzund Zustimmung abziehe, und die ich nichtmehr ansehen will. Und wenn wirs so machenin Ansehung unserer selbst, und alles Bösen;dann thut GOtt alles Uebrige, und wir ha-ben nichts zu thun, als uns durchs Gebet!)mit GOtt zu beschafftigen, ihn anzusehen,und auf sein Heil und Hülfe mit Geduld zuwarten; dergestalt streitet dann der HErr füruns, und wir können stille seyn. 2 BuchMos. 44,14. u. f.

Hs»

Der 8te Brief.

Vermahnung zur Aushaltung am Kreuz, bis mandaran gestorben sey.

N. N.

^enn wir IEsum den Gekreuzigten> nennen und bekennen, dann hören wirschon, wo es mit uns hinaus soll. Leidenwir mit, so werden wir mit verherrlichet

werden.

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