n. Theil. 7ter Brief. r;
^ Durchs Gebeeh kann das ärmste undschlimmste Menschenkind ein heiliges Gottes-Md werden, wenn mans gleich nicht so baldund allezeit stehet und fühlet. Das Kind trinktunvermerkt, und oft im Schlaf, der Mutterittch Milch, und wird genähret, ohne es zu wissen.
Nur im Gebet!) und übrigen Guten unermü-n>A det fortgefahren! Es wird alles in die Ewig-keit gesäet: mit der Zeit gehet die Frucht auf,ML und man ärntet mit Freuden.
r Durchs Gebech erlangen wir Licht, Lust»u und Kraft zur Verläugnung ; aber auchDü durch die treue Uebung in der VerläugnungS/iL bekommen wir Licht, Lust und Kraft zumr iEn Gebeth.
^ U. Waget denn doch, um IEsu willen, vonHerzen dabei euch selbst, euren eigenen Wil->8«»» len, eure Neigung, Lust, Ansehen, und was. der Natur sonst am liebsten ist. Wandelttapfermülhig; wandelt standsgemäß. Aber^ ich sage, thut es um IEsu willen , der' ^ Euch so theuer erkauft und berufen hat.^ Euch, sage ich, liebe Schwester! Ist dieser9^lus nicht unendlich werth, daß ihr umseinetwillen eine liebe Eitelkeit verläugnet, undeine kleine Mühe und Bitterkeit überstehet?^ . O ja! Und ich vertraue, ihr werdet baldMen solchen süßen Geschmack des Geistes inden sogenannten Verläugnungen finden, daß' D sich der Name Verläugnung immer mehrbei euch wird verlieren, "und ihr euch glück-lich schätzen werdet, JEsu gefallen zu mögen,^ B s und