Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
19
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n. Theik. 5ter Brief. I-

^ Kunden gewordenen Herzen das unschätzbareWerk seiner Gnade! damit ich und wir allewürdiglich wandten mögen, nicht nur demHErrn, der uns erkauft und berufen hat,^ sondern auch seinen Gnadenkindern, unterwelche wir gekommen sind, und gerechnet, werden, damit von uns keines dahinten' bleibe, sondern mein, und unser aller ley-,nd K rer Geburrsrag von Engeln und FrommenM mit Freuden und Jubiliren gefeiret werden möge!

Denn die Kinder GOttes haben dreier-lei Geburrvrage. Durch den ersten narür-^ z» lichen kommen sie aus dem finsteren Ge-^ fangniß voll ihrer Mutter Leib zu dem Licht- ^ dieser unteren Welt; da weint das Kindbillig, die Verwandten aber freuen sich.

MM Durch den zweiten Gnadengeburrs-tag, nämlich die Wiedergeburt, werden sieM, stufenweise aus dem engen, finsteren Natur-W stand ins Licht der Gnade versetzt. Da wei-mr^net auch mehrentheils das Kind; aber esW! steuen sich gewiß die Engel im Himmel, soihr E bald nur ein Sünder Buße thut.ckt,« Dasjenige, was wir den Tod nennen,W das nannten und feierten die erste Christenmb als einen Geburtstag der Märtyrer undckE Heiligen. Dieser dritte Geburtstag, derzu ßc leibliche Tod nämlich, erlöset GOttes Km-v Dl der aus dieser bangen Welt, aus dem engenM Gefängniß dieses Leibes der Demüthigung,B^und aus allem Druck und Seelengefabr,hB B 2 da