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Der zte Brief.
Von dreierlei Geburtstagen der Gläubigen.
Zn JEftr geliebter Bruder!
H>aß so manche liebe Herzen dort und an-derswo sich so viel an meinem so schlech-ten Leben, und an dessen Erhaltung im Fleischgelegen seyn laßen, solches demüthiget michin der Wahrheit gar sehr; obgleich ihre herz-liche Liebe mir zugleich zur Erquickung ist,wofür die göttliche Liebe ihrer aller Herzenwiederum erquicken wolle!
Im Nachsehen von meinem Lebenskalen-der finde ich viel Rothes und viel Schwarzes,ich will sagen manche und mehrere Elenden,Sünden, Thorheiten und Schwachheiten,als andere, die mich lieben, von mir den-ken möchten. Dieses nenne ich das Schwar-ze, welches mir bis diese Stunde sehr miß-fällt, aber mich nicht mehr so erschreckt, weilmir das Roche (ich meyne die überfließendeGnade, und die Kraft des rothen Blu-tes JEsu) auf und bei solchem schwarzenGrunde so viel schöner in die Augen zu fallenscheinet. O der HErr erhalte und förderenur in mir und allen diesen lieben, nach sei-ner guten Hand mit mir bekannt und ver-bunden
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