H. Theik. 4ter Brief. 17
ru finden sind; ob wir gleich keine Götzen^ draus machen.
, ^,! Wandle einfältig; wandle getrost, lieberBruder! und laß uns bleiben beiderHaupt-^ fache: bethen, verläugnen, leiden und lie-den. Werde nicht bange vor deinen wider-l M Zerstreuungen; solche und andere
^ Dinge mit Mißfallen und Vertrauen tra-!§, gen ist der Weg zur Erlösung. Des Elen-ist viel in uns; so wohl dessen Entde-/ ? ckung als Erlösung ist Gnade. Wahre An-dacht, Sammlung und alles Gute müßenwir mehr von GOtt in uns wirken laßen,MW als selber machen wollen. Doch mußt du indeinen gottesdienstlichen Uebungen nicht zuw«, scrupulös seyn. Gute Kinder machen ihre
»Sachen ^ ^ sie können, und wollens
gern alle Tage besser machen. Die kindlicheLiebe regire dich in allem. Mit einer Ab-sjHt de,. Lj^e einen Strohhalm aufgenom-W ü. ,tien ist werther bei GOtt, als Berge ver--Müi ohne solche Absicht. Der liebste Hei-»land selbst wirke in uns alles, was vor ihm^ angenehm ist. Er ist getreu; er wird esb/>E- thun. Bethe für mich; ich thue in Schwach-lzri'. hejf desgleichen. — Ich bleibe durch Gnade
n. l'! Dein
^ schwacher verbundener
Mitbrud«.
Lrst.S.lI.IH. B D-«