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Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
15
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n. Theil. 4ter Brief. 15

^ ^ es durch eigene Kraft zu meynen durch zu setzen.

Ernst ist zwar nöthig, aber im Ererben,'Ätz -Jnnebleiben und geduldigem Ausharren. Die^ Kraft ist uns ganz nahe. Wir bleiben nur'"Ml chei dieser geheimen Neigung drinnen, undM geben derselben Raum. Da, da bei dieserNeigung in unserem Herzensgründe, da ist»Hi GOttes Kraft und unser süßester Heilandlgegenwärtig, von dem wir allein unsere Hülfe und Heil zu erwarten haben. Mit DemmhWe und Vertrauen kleben wir demselben kindlich>re, «d an, glaubend an diese seine leutselige Nahheit.mR Ihn, den Gegenwärtigen bethen wir an,)ti R lieben wir, überlaßen uns ihm ganz, undAO> gehen, mit einem Wort, so mit ihm um,UM als mit unserem GOtt und beßten Freund,M an dem wir genug haben. Machen wirs nunW! so, und er merkt, daß es uns nur darum zudnck thun sey, daß wir ihm gern aufs beßte gefallen, Mi wollen, dann hilft er uns, und wirket wesent-vilsU liche Tugend und tausend Gutes in uns,nach nachdem es uns noch ist. Da lehrt er unsaus Liebe zu ihm das Kreuz lieben, dem Selbst-liebe gesuch abfterben, und allem fremden Leben^ ß und fremden Neigungen abfagen, nur damitihm alles lauterlich zugewandt werde, und^ e er allein unser Leben und Schatz sey. Kurz! t wer sich nur in dieser Hauptsache übet, als^7 ein einfältiges Kind, ohne sich viel herum zusehen, für einen solchen sorget der HErr^ wunderbarlich. Ist es ihm noch, dann schickt^ er ihm ein Buch, oder einen treuen Freund^ zur