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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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ihm nieder. Er behielt ihre Hände, sie legteihr Haupt auf seine Knie, und war ganzstill. Er spielte mit ihren Haaren, und warfreundlich. Sie blieb lange ruhig. Endlichfühlte er an ihr eine Art Zucken, das ganzsachte ansing, und sich durch alle Gliederwachsend verbreitete. Was ist dir Mig-non? rief er aus, was ist dir? Sie rich-tete ihr Köpfchen auf, und sah ihn an, fuhrauf einmal nach dem Herzen, wie mit einerGcbährde, die Schmerzen verbeißt. Er Hubsie auf, und ste siel auf seinen Schoos, erdruckte ste an sich, und küßte ste. Sie ant-wortete durch keinen Händedruck, durch keineBewegung, Sie hielt ihr Herz fest, undauf einmal thak ste einen Schrey, der mitkrampstgen Bewegungen des Körpers beglei-tet war. Sie fuhr auf, und fiel auch so-^ gleich wie an allen Gelenken gebrochen vorihm nieder. Es war ein gräßlicher An-blick! Meid Kind! rief er aus, indem er