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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
361
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Mignon trat herein und fragte, ob sicihn aufwickeln dürfe? Cie kam still; esschmerzte ste tief, dag er sie heute so kurzabferkigke. ,

Nichts ist rührender, als wenn eine Liebe,die sich im Stillen genährt, eine Treue, diesich im Verborgenen befestiget hat, endlichdenn, der ihrer bisher nicht werth gewesen,zur rechten Stunde nahe kommt, und ^jhmoffenbar wird. Die lange und streng ver-schlossene Knospe war reif, und MilhelmsHerz konnte nicht empfänglicher seyn.

Sie stand vor ihm, und sah seine Un-ruhe Herr! rief sie aus, wenn du un-glücklich bist, was soll Mignon werden?Liebes Geschöpf, sagte er, indem er ihre Hän-de nahm, du bist auch mit unter meinenSchinerzen.i Ich muß fort. ' Sie sahihm in die Augen, die von verhaltenen Thro-nen blinkten, und kniete mit Heftigkeit vorW. Meisters Lehr,'. ' ' L-cist. I a -