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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
332
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ne: man sollte die Aufführung mancher

Stücks eher für eine Erzählung halten, unddiesen musikalischen Erzählungen eine sinnli-che Gegenwart zuschceibsn.

Eie sind ungerecht, versetzte Laertes, ichgebe mich weder für einen großen Schauspic.ler noch Sänger; aber das weiß ich, daß,wenn die 'Musik die Bewegungen des Kör-pers leitet, ihnen Lehen zieht, und ihnen zu-gleich das Maaß vocschreibt; wenn Derla-makion und Ausdruck schon von dem Com-positeur auf mich übertragen werden: so binich ein ganz anderer Mensch, als wenn ichin, prosaischen Drama das alles erst erschaf-fen, und Takt und Ocrlamation mir erst er-finden soll, worin mich noch dazu jeher Mit-spiclende stören kann.

So viel weiß ich. sagte Mclina, daß unsdieser Mann in Einen, Punkte gewiß be-schämt, und zwar in einem Hauptpunkte»