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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
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und ruhen, und versprach sich auf den Abendeine wiederholte Freude von seiner Geschick-lichkeit.

Als er hinweg war, sagte Wilhelm zuPhilinen, ich kann zwar in Ihrem Leibge-sange weder ein dichterisches noch sittlichesVerdienst finden; doch wenn Sie mit ebender Naivität, Eigenheit und Zierlichkeit et-was schickliches auf dem Theater jemals auS-sühren, so wird Ihnen allgemeiner lebhafterBeyfall gewiß zu Theil werden.

Ja, sagte Philinc, eS müßte eine rechtangenehme Empstndung seyn, sich am Eisezu wärmen.

Überhaupt, sagte Wilhelm, wie sehr be-schämt dieser Mann manchen Schauspieler.Haben Sie bemerkt, wie richtig der dramati-sche Ausdruck seiner Romanzen war? Gewißes lebte mehr Darstellung in seinem Gesang,als in unfern steifen Personen auf der Büh-