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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
Seite
254
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Mit Nichten, versetzte Philine, Ihr solltEuch kcineLwegcS beklagen. Sie nahmihren Kranz vom Haupte, und setzte ihnLaerkeS auf.

Wären wir Nebenbuhler, sagte dieser, sotpürde» wir sehr heftig streiken können, wel-chen von beiden du am meisten begünstigst.

Da war t ihr rechte Thoren, versetzte sie,indem ste sich zu ihm hinüberbog, und ihmden Niund zum Kuß reichte; sich aber so-gleich umivcndete, ihren Arm um Wilhelmenschlang, und-einen lebhaften Kuß aufseineLippen drückte. Welcher schineckt am besten?fragte sie neckisch,'

Wunderlich! rief Laertcs. Es scheint alswenn so etwas niemals nach Werinuth schmek-ken könne.

So wenig, sagte Philine, als irgend eineGabe, die jemand ohne Neid und Eigensinngenießt. Nun hätte ich, rief sie aus, noch