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3 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 1]
Entstehung
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wenigen glückt. Sehn wie es nicht auch aufdem Theater? Ein guter Schauspieler machtuns bald eine elende, unschickliche Dekorationvergessen, dahingegen das schönste Theaterden Mangel an guten Schauspielern erstrecht fühlbar macht.

Nach Tische setzte Philinc sich in das be-schattete hohe EraS. Ihre beiden Freundemußlcn ihr Blumen in Menge herbeyschaf-fen. Sie wand sich einen vollen Kranz, undsetzte ihn aus; sie sah unglaublich reizendaus. Die Blumen reichten noch zu einemandern hin, auch den flocht sie, indem sichbeide Männer neben sie setzten. Als ec un-ter allecley Scherz und Anspielungen fertiggeworden war, drückte sie ih^i ^Wilhelmenmit der größten Anmuth aufs Haupt, undrückte ihn mehr als einmal anders, bis ecrecht zu sitzen schien. Und ich werde, wie esscheint, leer ausgehend sagte Laertes.