nach der Gottseligkeit. 47?
^ im Gewissen nicht mehr so gewahr werden* möchten; so können wir doch dem Gesetz deskebendigmachcnden Geistes JEsu nimmemiehrentwachsen, dessen sanfte und innere Züge,Regungen und Leitungen wir desto leichter,besser und treuer wahrnehmen und folgenmüßen.
^ Achtens, lastet uns meiden allen unnöthi-gen Umgang und schädliche Gemeinschaft mitder Welt und den eitlen Menschen, wie auchmit denjenigen, welche unter dem Namen derFrömmigkeit in falscher Freiheit nach dem. . Trieb ihres Fleisches, lbrer Sinne und ibrer' Vernunft leben; masten durch den gemeinsa-men Umgang mit ibnen, unbefestigte Geniü-W ther leicht, und oft unwissend, etwas vonW ihrem Sinn annehmen, und Schaden leidenü« können. Wahre Kinder GOttes aber, undW deren Umgang und Gemeinschaft muß unsdesto lieberund köstlicher seyn.
A
^ LTleunrens , lastet uns in allem unserm^ Thun, Reden, Gebärden, und in unserm«iß sowohl inwendigen als auswendigen Wandeluns sonderlich hüten vor aller subtiler Heuche-.. lei, Verstellung und gemachtem Wesen,welches G-Ott so sehr zuwider ist, und viel-mehr alles zu thun trachten in Aufrichtigkeit,in Einfalt, und von Herzen, ohne Absichtauf Menschen, sondern allein um GOlt zugefallen.
Zehn-