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nach der Gottseligkeit. 47z
Hessen müßen, wie daß die Erleuchtung undKraft des Geistes GOttes unumgänglich noth-wendig sey, um selbige recht zu verstehen, unddarnach zu wandten.
Zweitens, laßet uns das Welt-und selbst-verläugnende, das heilige und unschuldige Le-ben JEsu Christi uns stats zu unserer Nach-folge vor Augen stellen. Wer da saget: daßer in ihm bleibet, der soll auch wandten, wieer gewandelt hat. Wir müßen nicht viel umuns herum und auf andere sehen, als nur inso weit sie in Christo sind, und seinem LebenNachfolgen.
Drittens, laßet uns die Lehre JEsu Chri-sti, sonderlich von der Verläugnung seinerselbst, und aller Dinge, als das erste undnothwendigste Kennzeichen seiner wahren Jün-ger, nimmermehr vergessen. Er har gesagt:der Weg sey schmal, und die Pforte seyenge. Derhalben laßet uns alles, was in uns,oder außer uns, dem verderbten Sinn undFleisch den Weg breit verstellen will, fürVerführung ansehen und verwerfen.
Viertens, laßet uns wachen und bethen!Wachen über unser betrüglich Herz, über un-sere Gedanken und Begierden, daß wir sienicht so unbedachtsam und frei in die Kreaturzerstreuen laßen, sondern mit aller Liebe, Lustund Herzensgedanken nahe bei GOtt, jaan ihm kleben bleiben. Laßet uns auch wa-chen über unsere Sinne, Ohren, Augen,G g 5 Mund