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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
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464
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464 Zeugniß der Wahrheit

Diese weiß sie ja nicht abscheulich, nichtelend und nicht unglückselig genug abzuma- .len; von jenen aber gibt sie die heiligste, die ' -herrlichste und schönste Beschreibungen, und ^preiset sie tausendmal glücklich und selig, selbst 'schon in dieser Zeit, und mitten unter allen 'EVerläugnungen und Leiden. Wie oft fiel- ^let uns der heilige Geist in derselben den jäm- ^ brnerlichen Ausgang derer vor, welche die Welt Eund Sünde geliebet haben, um uns davonabzuschrecken: aber auch, aufder andern Seite,das selige Ende derer, die heilig gewandelt, Mund GOtt geliebet haben; damit wir, ihr AscheEnde beschauend, ihrem Glauben Nachfolgensollten. Hat dann dieß alles nichts, oder so iLeßwenig zu bedeuten? Muß nicht vielmehr der >r!chlUnterscheid gar groß und wichtig sepn, den ckr;uns GOtt mit so großem Ernst und Nach- Inedruck so vielfältig einprägen will? Wahrlich,wem dieser große Unterscheid nicht klar in die ^i,Augen leuchtet, der muß wohl sehr blind chyjseyn, und der müßte die ganze Bibel mitallen darin enthaltenen Drohungen, War-nungen, Ermahnungen und Anweisungen für >Gnichts halten, und als unwahr verwerfen.

50. Mit welchem Ernst haben nicht diePatriarchen, die Propheten, unser HeilandJEsus, seine Apostel und alle wahre Chri- ^sten die Menschen vor der Sünde gewarnet, ^und ihnen mit vielfältiger Gefahr, ja Ver- ^tust ihres Lebens die wahre Gottseligkeit undden Weg zur Seligkeit verkündiget! Gewiß! ^

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